Allgemeine Geschäftsbedingungen für Corona Antigen Schnelltests

29. Dezember 2020

 

1. Testverfahren

Für den Kunden wird ein Antigentest durchgeführt, zu den jeweils auf der Homepage angezeigten Preisen und Befundlaufzeiten und dort dargestellten technischen Einzelheiten. Die jeweiligen Spezifikationen und Sensitivitäten sowie Befundlaufzeiten der  Antigen Schnelltests finden jeweils Anwendung wie zum Zeitpunkt der Abgabe der Probe auf der Homepage www.schnelltest24.info dargestellt.

 

Im Test ist enthalten die Bereitstellung des Testkids zur Probennahme, der Abnahmeservice, die digitale Erfassung und Reporting der Testergebnisse, die Erbringung der begleitenden organisatorischen, logistischen und IT-Dienstleistungen durch PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG.

 

2. Persönliches Daten

Der Kunde kann auf der Homepage seine Anmeldung unter Angabe seines Namens und weiterer personenbezogenen Daten abschließen.
Bevor der Test durchgeführt wird, müssen die Kunden den Auftrag erteilen und die Datenschutzvereinbarung durch das Setzen eines Merkers akzeptieren.

 

3. Kostenpflichtige Tests

(1) Testzentrum (Drive In) besuchen

Kunden haben die Möglichkeit, die Nasenabstrichprobe vor Ort in einem Drive in Testzentrum abzugeben. Dazu müssen die Kunden im Anschluss an die Bestellung mit der per E-Mail übersandten Anmeldebestätigung bei einem Testzentrum zur Probenentnahme vorstellig werden (als PDF in digitaler Form oder als Ausdruck auf Papier).

(2) Vor Ort Test

Kunden haben nach jeweils individueller zeitlicher Vereinbarung die Möglichkeit, die Nasenabstrichprobe bei sich vor Ort abzugeben. Hierzu ist eine gesonderte Vereinbarung mit Auftragsbestätigung zu schließen.

 

4. Preise / Bezahlfunktion

Grundsätzlich müssen Kunden die Kosten für die Tests selbst tragen.
Es kann bargeldlos mit EC Karte bezahlt werden. Darüber hinaus akzeptieren wir Barzahlung vor Ort.

 

5. Testergebnisse

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird das zuständige Gesundheitsamt auf Grund der gesetzlichen Verpflichtung aus dem Infektionsschutzgesetz über das Testergebnis informiert. Dieses setzt sich dann mit dem Kunden zwecks Ergreifung etwaiger Maßnahmen in Verbindung. Die Ergreifung etwaiger Maßnahmen liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Unabhängig davon, ob ein negativer oder positiver Befund vorliegt, wird der Kunde per E-Mail über die bei der Anmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse benachrichtigt, dass ein Befund vorliegt.

 

6. Analyse

Die PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG analysiert die abgegebene Nasenabstrichprobe im Anschluss an die Probenentnahme schnellstmöglich anhand des Antigen Schnelltests. Die Bearbeitungsdauer hängt von dem Eingangszeitraum am betreffenden Tag sowie der Anzahl der insgesamt eingehenden Proben am betreffenden Tag ab.

 

7. Haftung

Jede Verarbeitung der Nasenabstrichprobe sowie die erforderliche Untersuchung selbst basieren auf dem jeweils aktuellsten, wissenschaftlichen und analytischen Stand der Technik.

 

In sehr wenigen Fällen können Tests nicht das richtige Testergebnis zeigen. Zugrundeliegende Ursachen können z.B. eine niedrige Qualität des Materials (z.B. durch fehlerhafte Abstriche oder nachträgliche Verunreinigung, fehlerhafte Verpackung) oder ein Ausfall der Analyse durch unvorhersehbare oder unbekannte Gründe sein. Die angewandte Methode kann Infektionen mit dem Corona-Virus nur nachweisen, wenn die Rachenschleimhaut betroffen ist und Viren bereits intrazellulär vervielfältigt worden sind, was üblicherweise innerhalb der ersten Tage nach Infektion eintritt. Eine qualitativ schlechte Probenentnahme, insbesondere bei der Selbstentnahme (zu wenig Abstrichmaterial, falsche Abnahmestelle), können ebenso wie unsachgemäße oder verzögerte Aufbewahrung zu falsch-negativen Befunden führen. Ein negatives Testergebnis schließt nicht das Vorliegen einer Corona-Virus-Infektion aus. Bei Infektionsverdacht oder kontinuierlicher Exposition sollte der Test regelmäßig wiederholt werden. Sofern das zugrundeliegende Problem von der PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG nicht erkannt werden konnte, sind diese für das unvollständige, potenziell irreführende oder sogar falsche Testergebnis einer Analyse nicht verantwortlich.

 

Die PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG übernimmt keine Garantie dafür, dass die Analyse der Nasenabstrichprobe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgt und/oder das Testergebnis oder der Befund zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegt und haften unbeschadet der nachfolgenden Regelungen nicht für etwaige Folgeschäden wie verpasste Flüge, verpasste Termine, Kosten, Schäden und/oder entgangene Umsätze bzw. Gewinne, die darauf zurückzuführen sind, dass das Testergebnis und/oder der Befund nicht rechtzeitig vorlag.

 

Darüber hinaus sind Schadensersatzansprüche ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG.

 

Vom vorstehenden Haftungsausschluss ausgenommen sind Schadenersatzansprüche wegen einer Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung der PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie sonstige Schadenersatzansprüche, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung der PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG beruhen oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen.

 

Sofern eine wesentliche Vertragspflicht (sogenannte „Kardinalpflicht“) verletzt worden ist, haftet die PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG auch für einfache Fahrlässigkeit. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

 

Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben von dem Haftungsausschluss unberührt.

 

Aufgrund der abweichenden Genauigkeit bei Antigentests im Vergleich zu einem PCR-Tests übernimmt PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG für etwaige falsch-negative oder falsch-positive Ergebnisse grundsätzlich keine Verantwortung. Aus diesem Grunde besteht auch keine Verantwortlichkeit oder Haftung für etwaige verpasste Flüge und/oder andere Unannehmlichkeiten im Falle eines falsch-positiven Testergebnisses und daraus resultierende Kosten, Schäden und/oder entgangene Umsätze bzw. Gewinne.

 

8. Änderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die PROTECT Arbeitsschutz GmbH und Co. KG behält sich das Recht vor, diese allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Die aktuelle Version ist auf dieser Website abrufbar. Es wird empfohlen, sich in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen zu informieren